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Welche Handwerker braucht man für den Hausbau?

Der Traum einer jeden Familie und jedes Unternehmers ist das eigene Haus bzw. das eigene Gebäude. Wer es sich zutraut, packt ordentlich selbst mit an. Doch nicht jede Arbeit am und um das Haus ist auch für den ambitionierten Amateur ratsam.

Welcher Handwerker und welches Handwerksgerät unverzichtbar auf dem Weg zum kompletten Hausbau ist, wird hier vorgestellt.

Zunächst eine Auflistung der wichtigsten Handwerker und weiteren Personen, die mit ihrem Know-How und in ihrer Funktion unverzichtbar sind:

  • Maurer
  • Dachdecker
  • Tischler
  • Fliesenleger
  • Elektriker
  • Architekt
  • Sanitärfachleute
  • Notar
  • Banker (Geldgeber)
  • Putzer
  • Gärtner / Landschaftsgestalter
  • Bauarbeiter / Gehilfen im Allgemeinen
  • Arbeiter für Schwerlastgeräte

Hausbau in Planung – wo fange ich an?

Zunächst einmal sollten sich Gedanken darüber gemacht werden, um was für ein Objekt es sich handeln soll. Ein klassisches Einfamilienhaus? Ein Stockwerk oder doch ein Bungalow? Kann man sich in diesen Zeiten einen Keller leisten oder wird ein verfügbarer Dachboden genutzt? Wird Wert gelegt auf alternative Energieträger und welche Farbe soll eigentlich die Fassade haben? Der Fantasie sind hier zunächst keine Grenzen gesetzt.

Ist eine Entscheidung gefallen, ob alleine oder mit dem Partner, geht es daran ein verfügbares Grundstück zu finden. Ob Land oder Stadt, mit einem großen Garten oder doch lieber einer größeren Wohnfläche? Die Wahl fällt nicht leicht. Letztendlich sind Kompromisse zumeist unumgänglich, da das Angebot auf dem Immobilienmarkt auch die späteren Baumöglichkeiten beeinflusst. Falls hier nicht aus den öffentlich verfügbaren Medien ein Wissensmehrwert entsteht, ist es möglich in der Wunschwohngemeinde anzufragen, ob demnächst Bauland erschlossen wird. Zögern ist hier nicht angebracht. Neues Bauland ist begehrt.

Finanzcheck für den Hausbau

Wieviel Geld steht zur Hausfinanzierung zur Verfügung, um sich den Traum vom Haus erfüllen zu finanzcheck hausbaukönnen. Der zukünftige Hausbesitzer kann sich eine anfallende Miete zwar sparen, doch steigt dafür der Satz für Neben- und Instandhaltungskosten bei einer eigenen Immobilie. Zusätzlich entfallen Kosten fürdie Grundsteuer.

Ist die Aufnahme eines Kredits im eine Option, sind mehrere Angebote der verschiedenen größeren Bankunternehmen einzuholen. Eine Nachverhandlung mit der Bank, nach erfolgtem Einholen diverser Angebote, kann nur von Vorteil sein um ein wenig Druck auszuüben.

Der Hausbau beginnt – wie verläuft dieser eigentlich?

Zunächst wird der Architekt, auch gern mit Ihrer Zusammenarbeit, einen Bebauungsplan für ihr Heim erstellen. Dieser wird sich zumeist eng an den Vorgaben der Gemeinde orientieren. Das heißt, dem Bauherrn sind nicht alle Freiheiten gestattet. Die Dachneigung, Farbgebung oder auch der Abstand einer Hauswand zur Grundstücksgrenze können Vorgaben sein, die einzuhalten sind, falls weiterhin an dieser Stelle gebaut werden soll.

Steht der Plan wird, falls notwendig, ein Bauantrag gestellt. Nach Prüfung und Genehmigung ist die Baustelle frei gegeben.

Nach Schaffung einer Zufahrt, mittels Bagger und Kipplaster für den Kies, steht dem Bau nichts mehr im Wege.

Die Landschaft wird sich nun radikal verändern auf ihrem Neuerwerb. Die Aushubarbeiten für das Fundmament / Keller finden jetzt statt.

Große Baumaschinen in Form von Baggern oder Laderaupen erscheinen auf der Baustelle und für Aufsehen. Die oberste Humusschicht, der Mutterboden, wird im Baubereich und in Lagerbereichen Haus richtig bauenausgehoben. Ein großer Schutthügel entsteht in der Landschaft.

Hierfür ist der engagierte Bauunternehmer hauptverantwortlich. Dieser organisiert selbstständig benötigte Maschinen und kompetente Mitarbeiter zur Bedienung.

Um die Lärmbelästigung zu vervollständigen, kommen noch Lastwagen, die den erdigen Aushub abtransportieren.

Nach erfolgtem Aushub wird die Bodenplatte bzw. das Fundament gelegt.

Rund um das Fundament wird die Drainage, mittels Rundrohren gelegt. Diese ist notwendig, um aufstauendes Sickerwasser schneller abzuleiten und so ein Eindringen in das Fundament zu verhindern.

Im selben Zug dieser Arbeiten sollte über eine erfahrene Fachfirma der Anbau der öff. Wasserleitungen, sowie der Abfluss gelegt werden.

Endlich kann er eigentliche, sichtbare Hausbau beginnen.

Fertigwände werden geliefert und mit dem Fundament fixiert. Sanitäranschlüsse in das Hausinnere verlegt. Der Elektriker bindet das Haus an das öff. Stromnetzwerk an und verlegt innerhalb der Zwischenwände meistens mehrere hundert Meter an Kabel.

Der Rohbau des Daches, Giebel und Dachfirst, wird durch den Tischler gesetzt.

Das Dach danach vom Dachdecker mit dem Schindeln nach Wunsch belegt.

Das Haus steht – was jetzt noch?

Der Rohbau steht. Das Haus erscheint beinahe bezugsfertig.

Es fehlen jedoch wichtige Dinge, wie Fenster und Türen. Auch die Heizanlage, samt Heizkörper wird erst nachträglich verbaut.

Ein wichtiger Punkt betrifft die Dämmung des Hauses. Gerade das Dach, aber auch neuralgische Punkte wie, Fenster und Türen geben besonders viel Wärme ab.

Als nächstes entsteht das Finish im Hausinneren. Der Putz, die Fliesen und ähnlich sensible Materialien, wie das Holz des Fußbodens, werden verbaut.

Zuletzt wird die Elektroinstallation vervollständigt, es werden Innentüren eingesetzt und Maler- Anstreicharbeiten erledigt.

Wenn jetzt noch Zeit für die Gartengestaltung übrig bleibt, sind alle Hauswünsche erfüllt.

Fazit:

Zusammenfassend ist ein Hausbau eine Herausforderung sondergleichen. Selten arbeiten soviele Menschen der unterschiedlichsten Berufsgruppen an einem Projekt. Diese müssen koordiniert und motiviert werden um schließlich das zu schaffen, was sich der Bauherr erdacht hat. Seinen Traum vom Eigenheim.


Interessante Artikel:

http://www.hausbaugrundriss.de/was-kostet-ein-haus-typische-hausbaukosten

http://www.focus.de/immobilien/finanzieren/in-20-schritten-zum-eigenen-haus-schluss-10-spartipps-beim-hausbau-planung-und-preisvergleich-grosse-wuensche-kleines-budget-so-kann-man-beim-hausbau-sparen_id_3572521.html


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